Migräne Ratgeber - Migräne wirksam vorbeugen!


Was ist eine Migräne?
Migräne ist eine neurologische Erkrankung. Es handelt sich um eine ernsthafte neurologische Funktionsstörung im Gehirn, die sich in anfallsartig auftretenden Kopfschmerzen äußert. Dabei unterscheidet man zwischen einer Migräne, die mit vorübergehenden neurologischen Reiz-und Ausfallerscheinungen wie Sehstörungen (Aura) verbunden ist und einer Migräne ohne Aura.

Symptome
Neben pulsierenden, heftigen Kopfschmerzen, die oft halbseitig auftreten, sind Licht- und Lärmempfindlichkeit typisch für eine Migräne. Übelkeit bis hin zu Erbrechen gehören zu den weiteren Begleiterscheinungen.

Ursachen
Die Ursachen der Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Offenbar spielt der Botenstoff Serotonin bei der Migräne-Entstehung eine zentrale Rolle. Bei einer Schmerzattacke ist das Gleichgewicht des Serotonin-Haushaltes im Gehirn gestört. Als Folge kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße und einer Freisetzung von Entzündungsstoffen, was wiederum die Nervenzellen aktiviert.

In selteneren Fällen liegt u. a. ein Mangel an Coenzym Q10 vor, das auch im Energiestoffwechsel des Gehirns eine wichtige Rolle spielt.

Mediziner wissen mittlerweile, dass Migräne auch eine Frage der Veranlagung ist. Dies erklärt, warum oft mehrere Mitglieder einer Familie darunter leiden.

Häufigkeit
Etwa 10% der Bevölkerung leiden unter einer Migräne. Von den Betroffenen sind rund zwei Drittel Frauen. Die meisten Leidtragenden liegen im Altersbereich zwischen 30 und 50 Jahren. Allerdings kann die Migräne in jedem Alter auftreten. Selbst Kinder und alte Menschen werden von Migräne-Attacken geplagt.

Auslöser
Es gibt ganz unterschiedliche Faktoren, die eine Migräne-Attacke auslösen können.

Dazu gehören zum Beispiel:

• Schlafmangel
• Stress-Situationen
• Veränderungen des Tagesrhythmus
• Starke körperliche Belastung
• Wetterumschwung
• Zu viel Sonnenlicht
• Nikotin
• Alkohol
• Hormonelle Einflüsse (Menstruation, Schwangerschaft, „Pille“)
• Bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln, z. B. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Histamin

Der vielzitierte Schokoladen-Heißhunger hingegen ist kein Auslöser von Migräne-Attacken, wie lange Zeit angenommen. Die Lust auf Süßes ist vielmehr ein Vorbote der Migräne.

Behandlung (Akuttherapie und Vorbeugung)
Bei leichten Migräne-Attacken können klassische Schmerzmittel hilfreich sein, bei schwereren Migräne-Attacken kommen im Akutfall Triptane zum Einsatz.

Wenn Migräne häufiger auftritt und man nicht ständig Schmerzmittel nehmen möchte, empfiehlt sich eine natürliche, vorbeugende Behandlung. So können Migräne-Attacken nachhaltig gesenkt werden.

Die ärztlichen Fachgesellschaften empfehlen eine vorbeugende Behandlung bei einem oder mehreren Kriterien:

• bei drei und mehr Migräne-Attacken pro Monat.
• Einschränkung der Lebensqualität durch die Schmerzen.
• Einnahme von Akutschmerzmitteln an mehr als 10 Tagen im Monat.
• Belastende Nebenwirkungen der Schmerzmittel.

Die vorbeugende Behandlung
Bei einer vorbeugenden medikamentösen Migränebehandlung kommt es auf die regelmäßige Einnahme an, ohne die sich kein Erfolg einstellen kann. Häufig vergehen einige Wochen, bis es zu einer merklichen Abnahme der Migräne kommt. Eine zu kurze Einnahme eines vorbeugenden Mittels führt in der Regel zu keiner nachhaltigen Wirkung. Empfohlen werden Zeiträume zwischen sechs und zehn Monaten. Anschließend wird das Präparat abgesetzt.
Bei wieder zunehmender Migräne kann die Behandlung mit dem vorbeugenden Mittel erneut begonnen werden.

Tipps bei Migräne
• Entspannungsverfahren: Muskelentspannung nach Jacobson.

• Viel Bewegung an der frischen Luft.
• Ausdauersport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen.
• Regelmäßiger Tagesrhythmus (feste Essenszeiten, gleichmäßiger Schlaf-wach-Rhythmus).
• Migräne-Tagebuch führen, um den Auslösern auf die Spur zu kommen.
• Bekannte Auslöser, soweit es geht, meiden.
• Die 10 goldenen Regeln der MigräneLiga e. V. Deutschland
• Mitgliedschaft in einer Selbsthilfeorganisation (MigräneLiga e. V. Deutschland)
• Lernen Sie „Nein” zu sagen und nehmen Sie sich Pausen.

Verwenden Sie ein natürliches Mittel – wie Pestwurz – zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne.

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Was ist eine Migräne?
Migräne ist eine neurologische Erkrankung. Es handelt sich um eine ernsthafte neurologische Funktionsstörung im Gehirn, die sich in anfallsartig auftretenden Kopfschmerzen äußert. Dabei unterscheidet man zwischen einer Migräne, die mit vorübergehenden neurologischen Reiz-und Ausfallerscheinungen wie Sehstörungen (Aura) verbunden ist und einer Migräne ohne Aura.

Symptome
Neben pulsierenden, heftigen Kopfschmerzen, die oft halbseitig auftreten, sind Licht- und Lärmempfindlichkeit typisch für eine Migräne. Übelkeit bis hin zu Erbrechen gehören zu den weiteren Begleiterscheinungen.

Ursachen
Die Ursachen der Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Offenbar spielt der Botenstoff Serotonin bei der Migräne-Entstehung eine zentrale Rolle. Bei einer Schmerzattacke ist das Gleichgewicht des Serotonin-Haushaltes im Gehirn gestört. Als Folge kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße und einer Freisetzung von Entzündungsstoffen, was wiederum die Nervenzellen aktiviert.

In selteneren Fällen liegt u. a. ein Mangel an Coenzym Q10 vor, das auch im Energiestoffwechsel des Gehirns eine wichtige Rolle spielt.

Mediziner wissen mittlerweile, dass Migräne auch eine Frage der Veranlagung ist. Dies erklärt, warum oft mehrere Mitglieder einer Familie darunter leiden.

Häufigkeit
Etwa 10% der Bevölkerung leiden unter einer Migräne. Von den Betroffenen sind rund zwei Drittel Frauen. Die meisten Leidtragenden liegen im Altersbereich zwischen 30 und 50 Jahren. Allerdings kann die Migräne in jedem Alter auftreten. Selbst Kinder und alte Menschen werden von Migräne-Attacken geplagt.

Auslöser
Es gibt ganz unterschiedliche Faktoren, die eine Migräne-Attacke auslösen können.

Dazu gehören zum Beispiel:

• Schlafmangel
• Stress-Situationen
• Veränderungen des Tagesrhythmus
• Starke körperliche Belastung
• Wetterumschwung
• Zu viel Sonnenlicht
• Nikotin
• Alkohol
• Hormonelle Einflüsse (Menstruation, Schwangerschaft, „Pille“)
• Bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln, z. B. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Histamin

Der vielzitierte Schokoladen-Heißhunger hingegen ist kein Auslöser von Migräne-Attacken, wie lange Zeit angenommen. Die Lust auf Süßes ist vielmehr ein Vorbote der Migräne.

Behandlung (Akuttherapie und Vorbeugung)
Bei leichten Migräne-Attacken können klassische Schmerzmittel hilfreich sein, bei schwereren Migräne-Attacken kommen im Akutfall Triptane zum Einsatz.

Wenn Migräne häufiger auftritt und man nicht ständig Schmerzmittel nehmen möchte, empfiehlt sich eine natürliche, vorbeugende Behandlung. So können Migräne-Attacken nachhaltig gesenkt werden.

Die ärztlichen Fachgesellschaften empfehlen eine vorbeugende Behandlung bei einem oder mehreren Kriterien:

• bei drei und mehr Migräne-Attacken pro Monat.
• Einschränkung der Lebensqualität durch die Schmerzen.
• Einnahme von Akutschmerzmitteln an mehr als 10 Tagen im Monat.
• Belastende Nebenwirkungen der Schmerzmittel.

Die vorbeugende Behandlung
Bei einer vorbeugenden medikamentösen Migränebehandlung kommt es auf die regelmäßige Einnahme an, ohne die sich kein Erfolg einstellen kann. Häufig vergehen einige Wochen, bis es zu einer merklichen Abnahme der Migräne kommt. Eine zu kurze Einnahme eines vorbeugenden Mittels führt in der Regel zu keiner nachhaltigen Wirkung. Empfohlen werden Zeiträume zwischen sechs und zehn Monaten. Anschließend wird das Präparat abgesetzt.
Bei wieder zunehmender Migräne kann die Behandlung mit dem vorbeugenden Mittel erneut begonnen werden.

Tipps bei Migräne
• Entspannungsverfahren: Muskelentspannung nach Jacobson.

• Viel Bewegung an der frischen Luft.
• Ausdauersport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen.
• Regelmäßiger Tagesrhythmus (feste Essenszeiten, gleichmäßiger Schlaf-wach-Rhythmus).
• Migräne-Tagebuch führen, um den Auslösern auf die Spur zu kommen.
• Bekannte Auslöser, soweit es geht, meiden.
• Die 10 goldenen Regeln der MigräneLiga e. V. Deutschland
• Mitgliedschaft in einer Selbsthilfeorganisation (MigräneLiga e. V. Deutschland)
• Lernen Sie „Nein” zu sagen und nehmen Sie sich Pausen.

Verwenden Sie ein natürliches Mittel – wie Pestwurz – zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne.